Gelsenkirchen hat nun den Zuschlag als eine Modellkommune für Bürgerarbeit erhalten. “Das ist grundsätzlich zu begrüßen“, so der sozialpolitische Sprecher der Grünen Franz Schart. “Aber an diese Bürgerarbeit müssen bestimmte Bedingungen geknüpft sein, damit sie sinnvoll und wirkungsvoll ist. Die 150 Stellen vorwiegend in der Stadtteilarbeit müssen zusätzlich und gemeinnützig sein. Andere Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden.” Vor allem müsse die Teilnahme freiwillig sein und dürfe keinesfalls erzwungen werden. Freiwilligkeit sei die Voraussetzung für ein partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe zwischen mündigen Bürgerinnen und Bürgern und Behörde. Auch müsse man von diesen Stellen bei 30 Stunden Wochenarbeitszeit leben können. Vorgesehen sei in Gelsenkirchen eine Entlohnung von 1300 Euro brutto monatlich.
“Bürgerarbeit muss aus dem Teufelskreis Hartz IV hinausführen und konkrete Perspektiven bringen”, sagt Schart. Der Ertrag müsse deshalb deutlich über der Armutsgrenze liegen und ein selbstständiges Leben in Würde ermöglichen. Das vom CDU-geführten Bundesarbeitsministerium vorgesehene Konzept mit nur 900,- Euro monatlicher Bruttoentlohnung sei dafür völlig ungeeignet und daher abzulehnen. Auch seien die Wirkungen wissenschaftlich zu untersuchen und öffentlich zu berichten. Bürgerarbeit müsse in jedem konkreten Fall einen nachgewiesenen und nützlichen Bildungseffekt haben.
Die Mitbegründer von HartzIV , die Grünen, hier aus Gelsenkirchen sind für die Bürgerarbeit. “Auf freiwilliger Basis”. Was daraus wird kann jeder bei den 1€-Jobs sehen. Reguläre Arbeitsplätze werden vernichtet und die restlichen unter Druck gesetzt. Und HartzIV Empfänger müssen diesen Job annehmen, sonst wird ihnen noch das letzte Geld gekürzt. Und genauso wird es bei der Bürgerarbeit werden.
Liebe Grünen, schon mal das Grundgesetz gelesen?
Warum wird denn den Leuten nicht einfach ein richtigen Arbeitsvertrag angeboten und einen Lohn gezahlt, von dem sie leben können?
Quelle: http://www.gruene-ge.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/anzeigen/meldung/gruene-buergerarbeit-nur-freiwillig-und-zusaetzlich/index.html
Gelsenkirchen hat nun den Zuschlag als eine Modellkommune für Bürgerarbeit erhalten. “Das ist grundsätzlich zu begrüßen”, so der sozialpolitische Sprecher der Grünen Franz Schart. “Aber an diese Bürgerarbeit müssen bestimmte Bedingungen geknüpft sein, damit sie sinnvoll und wirkungsvoll ist. Die 150 Stellen vorwiegend in der Stadtteilarbeit müssen zusätzlich und gemeinnützig sein. Andere Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden.” Vor allem müsse die Teilnahme freiwillig sein und dürfe keinesfalls erzwungen werden. Freiwilligkeit sei die Voraussetzung für ein partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe zwischen mündigen Bürgerinnen und Bürgern und Behörde. Auch müsse man von diesen Stellen bei 30 Stunden Wochenarbeitszeit leben können. Vorgesehen sei in Gelsenkirchen eine Entlohnung von 1300 Euro brutto monatlich.
“Bürgerarbeit muss aus dem Teufelskreis Hartz IV hinausführen und konkrete Perspektiven bringen”, sagt Schart. Der Ertrag müsse deshalb deutlich über der Armutsgrenze liegen und ein selbstständiges Leben in Würde ermöglichen. Das vom CDU-geführten Bundesarbeitsministerium vorgesehene Konzept mit nur 900,- Euro monatlicher Bruttoentlohnung sei dafür völlig ungeeignet und daher abzulehnen. Auch seien die Wirkungen wissenschaftlich zu untersuchen und öffentlich zu berichten. Bürgerarbeit müsse in jedem konkreten Fall einen nachgewiesenen und nützlichen Bildungseffekt haben.